Zukunft Fahrzeugglas: Fahrerassistenzsysteme

Korrekte Kalibrierung nach dem Neueinbau einer Windschutzscheibe: Kameras werden vom Fahrzeugglasprofi in die korrekte Grundeinstellung zurückversetzt und können so den Fahrer wieder unterstützen.

Korrekte Kalibrierung nach dem Neueinbau einer Windschutzscheibe: Kameras werden vom Fahrzeugglasprofi in die korrekte Grundeinstellung zurückversetzt und können so den Fahrer wieder unterstützen.

(Quelle: Carglass)

Präzise Kalibrierung Standarddienstleistung in ganz Deutschland

 

Köln, April 2015. In den nächsten fünf bis zehn Jahren will jeder zweite Konsument mindestens teilautonom fahrende Autos kaufen. Bereits im Jahr 2017 werden für den Erhalt von fünf Sternen bei der Euro-NCAP-Bewertung der Spurhalteassistent und das automatische Notbremssystem verpflichtend. Fahrerassistenzsysteme (FAS) bestimmen vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine die Sicherheitsentwicklung im Straßenverkehr. Eine beträchtliche Zahl von FAS basiert auf Kameras hinter der Windschutzscheibe. Bei Fahrzeugglasdienstleistungen sind deshalb geschulte Mitarbeiter, ausgereifte Diagnosegeräte und aktuelle Daten zu Modellen und Technologien im sich rasch entwickelnden Markt für immer neue Systeme und Spezifikationen gefragt. Fahrzeugglasspezialist Carglass hat bereits frühzeitig begonnen, sich in enger Kooperation mit seiner Mutter Belron auf die aktuellen Entwicklungen vorzubereiten: Das Unternehmen ist heute mit einem deutschlandweit flächendeckenden Netz an Kalibrierungsgeräten und ausgebildetem Fachpersonal in der Lage, Kameras an den Fahrzeugen der Kunden nach dem Scheibenneueinbau zu kalibrieren*, wenn der Fahrzeughersteller dies vorschreibt.

 

Kameras hinter der Windschutzscheibe „Design der Wahl“: zunehmende Elektronik hinterm Autospiegel
Das Streben nach maximaler Sicherheit verbunden mit individueller Mobilität treibt die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen immer weiter voran. Diese helfen dem Autofahrer dabei, gefährliche Situationen zu erkennen und rechtzeitig zu reagieren. So unterstützt beispielsweise der Spurhalteassistent den Autofahrer dabei, in einem Moment der Unaufmerksamkeit nicht ungewollt von der Fahrbahn abzukommen; das autonome Notbremssystem greift aktiv ein, um einen Unfall möglichst zu verhindern oder zumindest in der Schwere abzumildern.

 

Die Informationen für diese Systeme werden durch verschiedene Sensoren und Kameras verarbeitet. Kameras hinter der Windschutzscheibe gewährleisten eine klare Sicht nach vorn, gleichzeitig schützt die Frontscheibe die sensiblen Hightech-Komponenten. Die Hersteller entwerfen insgesamt zunehmend komplexere Halterungen für die Frontscheiben, damit Elektronikteile wie Regensensoren, Spurhalte- oder Fernlichtassistenten integriert werden können. In einigen Modellen ist dieser Bereich geradezu „vollgepackt mit Elektronik“. Beim Neueinbau einer Windschutzscheibe müssen die Kameras meist neu kalibriert werden.

 

Kalibrierung von kamerabasierten Fahrerassistenzsystemen nach dem Neueinbau einer Windschutzscheibe
Von allen Fahrzeugen, die derzeit auf dem Markt mit FAS ausgestattet sind, müssen laut Herstellervorgaben circa 75 Prozent nach einem Scheibenneueinbau neu kalibriert werden – dabei gilt es, die Kameras wieder in die korrekte Grundeinstellung zurückzuversetzen, so dass sie den Fahrer beim Fahren wieder unterstützen können. Herstellerabhängig wird zwischen zwei Kalibrierungsverfahren unterschieden: Während die sogenannte statische Kalibrierung mit Hilfe des „Camera and Sensor Calibration Tools“, bestehend aus Diagnosegerät, Kalibrierungswand sowie Messköpfen mit „Radaufnehmern“, in den Service Centern durchgeführt wird, erfordert die dynamische Kalibrierung verschiedene Vorgänge und die Bewegung des Fahrzeuges bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die das Diagnosegerät während der Einmessfahrt vorgibt.

 

Eigens entwickelte Messgeräte und weltweite Datenbank
Carglass setzt bei dem hochpräzisen Kalibrierungsverfahren auf modernste Technik. So hat der Fahrzeugglasspezialist bei der Entwicklung der Messgeräte im Schulterschluss mit Hella Gutmann Solutions, dem Spezialisten für Diagnose- und Messtechnik, zusammengearbeitet. Das Kalibrieren erfordert absolute Präzision: Differiert der Kamerawinkel nach dem Neueinbau beispielsweise lediglich um ein Grad, so kann dies in einer Distanz von 100 Metern zu Abweichungen bis zu 1,75 Metern führen.

 

Die Techniker des Carglass-Mutterkonzerns Belron haben als einziger Fahrzeugglasspezialist weltweit nicht nur länderübergreifende Lösungen für Diagnose- und Messtechnik erarbeitet, sondern stellen ihren Tochterunternehmen weltweit eine umfangreiche Datenbank mit einer Vielzahl von Informationen zu Automodellen und jeweiligen Besonderheiten zur verfügen. Mit der kontinuierlich aktualisierten Datenbank, ergänzt durch den Einsatz  neuester Software, verfügt Carglass in Deutschland über ein umfangreiches Wissen zu Kalibrierungsanforderungen aller Fahrzeughersteller und kann Kunden mit den unterschiedlichsten Fahrzeugmodellen bedienen.

 

*„Kalibrierung“ bedeutet, die Systeme werden in die korrekte Grundeinstellung zurückversetzt und können so den Fahrer wieder unterstützen.

 

Über Carglass

Carglass in Deutschland ist Spezialist für die Reparatur und den Neueinbau von Fahrzeugglas. In Deutschland beschäftigt Carglass rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind circa 1.500 speziell geschulte Carglass-Monteure. Mehr als 300 Mitarbeiter arbeiten in der Hauptverwaltung in Köln, über 200 Mitarbeiter sind im Customer Contact Center (Call Center) beschäftigt. Das Unternehmen bearbeitet rund 1,2 Mio. Kundenkontakte pro Jahr und hilft Autofahrern in ganz Deutschland, entweder in einem der 330 Service Center oder unterwegs mit mehr als 380 mobilen Einheiten.

 

Carglass gehört seit 1990 zur internationalen Belron-Familie und firmiert seit 1993 als Carglass GmbH. Belron ist weltweit das größte auf die Behebung von Fahrzeugglasschäden spezialisierte Unternehmen. Die Gruppe beschäftigt weltweit über 24.000 Mitarbeiter, von denen mehr als die Hälfte hochqualifizierte Monteure sind, und ist in 34 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Jahr 2013 erzielte das Unternehmen weltweit einen Umsatz von rund 2,8 Milliarden Euro, rund 10,4 Millionen Kunden nutzen die Dienstleistungen der Gruppe.

 

 

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